Wieviel Geld verdienen wir? & Israelische Drohnen-Forschung an der TU Dresden

Shownotes

Wieviel Kohle scheffelt man eigentlich so als Linksfluencer? In den Köpfen einiger verwirrter Menschen schwirren anscheinend ziemlich verquere Summen. Daher ziehen Ole und Simon in dieser Folge finanziell blank! Kleiner Spoiler: Wenn man seine Reichweite monetisieren will, dann sind linke Inhalte eventuell nicht das Mittel der Wahl …

Was hat die deutsche Wissenschaft mit der israelischen Kriegsführung zu tun? Die TU Dresden zumindest einiges: Im März fanden Forschungen für Drohnen von Elbit Systems an der Fakultät für Verkehrswissenschaften statt; für Kampfdrohnen, die auch in Gaza eingesetzt wurden. Apropos wenig Geld: Warum pusht das Rektorat einen solchen Antrag für mickrige 30k durch – gegen das Votum der eigenen Kommission?

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00:00:00: Hallo Ole. Es ist wieder soweit. Wir sitzen nämlich wirklich zusammen leibhaftig,

00:00:04: wie Gott uns geschaffen hat.

00:00:06: Also wir haben aber schon die Klamotten an. Also nicht ganz so, ich dachte...

00:00:15: Was für eine Ferien. Wie Gott uns geschaffen hat, sitzen wir hier.

00:00:19: Also mit Klamotten drüber. Genau. Aber wir sitzen in einem Raum.

00:00:22: Das ist so schön. Bei dir. Auf dem Land. Es ist wirklich abstrus gewesen.

00:00:26: Ich habe Simon gestern abgeholt.

00:00:27: Wie immer Zugverspätung. Ich bin dann nach Frankfurt geballert, hab ihn abgeholt.

00:00:32: Und der Tag war, also der Tag bei mir sah so aus, ich bin irgendwie von Arbeit

00:00:37: gekommen, dann hab ich im Garten Salat gepflückt fürs Mittagessen,

00:00:42: dann hab ich einen Spaziergang gemacht, hab die Ziegen besucht,

00:00:46: bin dann zurückgegangen, nach einer Runde im Wald und dann stand da die Nachbarin

00:00:50: einfach an der Seite auf der Straße, weil mal wieder die Hühner von dem anderen

00:00:55: Nachbarn ausgebüxt sind.

00:00:57: Also haben wir dann die drei Hühner eingefangen, haben die dann zurückgetragen,

00:01:02: einmal irgendwie quer die Straße runter, wieder zurück in ihre,

00:01:06: ja, ich würde sagen, recht offenes Gehege.

00:01:07: Manchmal verlaufen die sich und dann sind die auch ganz putzig,

00:01:09: weil die checken schon, wenn jetzt jemand kommt, um uns aufzugabeln,

00:01:14: dann ist das wie so ein Lift, weißt du, du musst nicht mehr anstrengend den

00:01:16: Weg zurückfinden, sondern kurz ist so ein bisschen, okay, weiß ich jetzt auch

00:01:18: nicht so genau, aber dann,

00:01:20: einfach mega entspannt, weil man schmeißt über den Zaun und dann ist alles cool.

00:01:24: Und ja, dann hole ich dich so ab.

00:01:28: Und wir haben, glaube ich, drei oder vier Wildwechsel gehabt.

00:01:32: Also mehrere Rotwild.

00:01:35: Wir hatten richtige Rotte an Wildschwein, die uns kurz vor Ortseingang über

00:01:41: den Weg gelaufen ist. Das war unfassbar.

00:01:44: Für mich, alten Großstädter, ist das wirklich wie im Fantasyland,

00:01:48: wenn ich dich besuchen komme.

00:01:50: Das ist komplett in eine andere Welt. Das ist so toll.

00:01:53: Ich sehe die Fachwerkbalken hier über mir. Es ist einfach...

00:01:57: Es ist herrlich. Es ist ein Träumchen. Es ist so ein einziges Träumchen.

00:02:00: Und für die Miete, die ich hier zahle, kriegt man wahrscheinlich in München eine Besenkammer. Ja.

00:02:06: Du erwähnst Geld. Reden wir heute über Geld?

00:02:10: Über Geld reden Ole und Simon.

00:02:16: Hallo und herzlich willkommen. Hallo Simon. Hallo Ole.

00:02:22: Okay. Stopp jetzt. Also wir machen hier nicht Geld für die Welt.

00:02:25: Also es wird jetzt hier kein... Und auch nicht Wolfgang für alle. Meine ich doch.

00:02:30: Oh Gott, ich verwechsel die schon alle. Ja, also das...

00:02:33: Nee, ich möchte heute darüber sprechen, was es eigentlich heißt,

00:02:36: im Internet Geld zu verdienen.

00:02:38: Das knüpft eigentlich auch so ein bisschen an unsere Gespräche zu Klavikula,

00:02:42: weil da haben wir ja auch schon, also für alle, die es nicht gemacht haben,

00:02:45: die Klavikula-Folgen sind hervorragend,

00:02:47: geht es einfach darum, dass natürlich das Internet ein Ort ist,

00:02:51: an dem auch so Reichtumsversprechen nicht nur fiktiv gemacht werden,

00:02:55: so und alle können das schaffen und so, sondern auch ganz real ja Geld generiert.

00:03:00: Bei Klavikula war das so, dass er natürlich so eine Kryptobank im Nacken hat,

00:03:05: die ihn in vielerlei Hinsicht mit ihren dubiosen Geschäften durchfinanziert.

00:03:09: Bei den meisten InfluencerInnen ist es dann eher so, dass das dann einzelne

00:03:13: Kooperationen sind, mit denen sie dann eben ihr Geld verdienen.

00:03:20: Und ich würde auch das mal ein bisschen auffächern, auf welche Weisen man eigentlich

00:03:24: im Internet Geld verdienen kann und auch mal ein bisschen klar machen,

00:03:29: von welchen Summen wir hier eigentlich reden, auch mal ein bisschen konkret

00:03:33: werden. Also Leute, wir ziehen heute blank.

00:03:35: Wir ziehen heute blank, wir sagen euch, wie viel Geld wir verdienen.

00:03:38: Wir sitzen hier nicht ganz nackt, also nackt in Klamotten und machen uns jetzt

00:03:42: auch noch auf diese Weise, weil, also,

00:03:45: das hatte sicherlich auch mit so einer gewissen Entkränkung zu tun,

00:03:48: die ich erfahren habe, als ich einen Artikel gelesen habe im Freitag,

00:03:52: wo mein Buch besprochen worden ist und dann wurde ich ein im besten Falle,

00:03:57: profitorientierter Feminist genannt. Und dann habe ich mich wirklich gefragt,

00:04:01: Was zur Hölle? Also was zur Hölle ist damit gemeint?

00:04:05: Damit ist gemeint, dass du mich gestern am Frankfurter Hauptbahnhof einfach

00:04:08: mit deinem weißen Ferrari 488 Spider abgeholt hast,

00:04:13: den du bezahlt hast, indem du ganz vielen weiblichen Feministinnen einfach Podiumsdiskussionsplätze

00:04:19: weggesnackt hast. Genau. Und damit bezahlst du dir dein Rari.

00:04:23: Das ist ganz, ganz klar. Ja, also das ist natürlich eine Lüge,

00:04:27: weil der Rari ist natürlich in der Werkstatt, weil der kriegt neue Goldfelgen aufgezogen.

00:04:31: Ja, wichtig. Deswegen musste ich auf... Wir alle müssen eine Gürtel enger schneiden. Ja.

00:04:35: Die Platinfelgen kommen erstmal in die Garage. Ja, ja.

00:04:37: Die sind, ja, das ist tatsächlich ein Problem. Oder wie der große deutsche Dichter...

00:04:43: Bitte kein Kollegazitat. Bitte nicht.

00:04:45: Ich lasse mir in einem Anfall von Bescheidenheit meine Platinkette vergolden. Ja.

00:04:50: Also deswegen muss ich in dieser Verlegenheit, kein Auto zu haben,

00:04:54: auf meinen Zweitwagen ausweichen, das ist ein 23 Jahre alter Nissan Micra,

00:04:58: für 2500 Euro mehr war nicht drin.

00:05:00: Aber der war auch sehr schön. Man kommt von A nach B. Wenn wir jetzt darüber sprechen,

00:05:06: was dieses im besten Falle profitorientiert in unserem politischen Milieu bedeutet,

00:05:14: dann ist ja erstmal wichtig, analytisch aufzuspannen, wie kann man eigentlich Geld verdienen.

00:05:17: Und das geht, wie gesagt, durch Kooperationen, die verschiedene Arten können.

00:05:21: Wie gesagt, gehe ich jetzt alles mal durch.

00:05:22: Dann kann das natürlich auch sein, dass die Plattformen, auf denen man veröffentlicht,

00:05:26: selbst ganz direkt auszahlen oder es gibt halt indirekte Aufträge.

00:05:30: Einfach dadurch, dass wir einen gewissen Bekanntheitsgrad haben,

00:05:33: dass man entsprechend zum Beispiel an einen Buchvertrag kommt oder zu Podien

00:05:37: eingeladen wird, wo man nicht eingeladen werden würde, wenn man nicht so eine Reichweite hätte.

00:05:42: Bei Kooperation muss man nochmal aufteilen zwischen Werbekooperationen auf der

00:05:47: einen Seite und die können sowohl auf dem eigenen Kanal stattfinden,

00:05:50: als auch auf dem Kanal des Unternehmens.

00:05:52: Das ist auch durchaus wichtig bei Verhandlungen.

00:05:56: Wo erscheint das? Also ist man einfach nur ein Gesicht, was auf einer anderen

00:06:00: Plattform erscheint, dann ist es eher so wie so ein ganz klassischer Werbedreh.

00:06:04: Man macht halt Werbung für und ist irgendwie im Lidl Spot oder in einem Lidl Reel oder so zu sehen.

00:06:11: Oder es ist halt wirklich, dass die eigene Reichweite genutzt wird,

00:06:14: um eine Werbung zu schalten und dann über ein organisches Wachstum,

00:06:19: also organisch heißt hier,

00:06:21: dass halt jetzt nicht Geld draufgesetzt wird, dass das Video ausgespielt wird

00:06:24: an irgendwen, sondern dass die Reichweite, die auch meine Videos sonst erzielen,

00:06:28: genutzt werden, um auch ein Werbevideo zu schalten.

00:06:30: Normalerweise laufen Werbevideos immer massiv viel schlechter und es muss eigentlich

00:06:34: immer Geld draufgesetzt werden, was ja auch Sinn ergibt,

00:06:36: weil die Plattformen verdienen ja Geld mit Werbung und nicht von Einzelleuten,

00:06:40: die sagen, hey, wir wollen, dass mein Video besser läuft und setzen mal einen

00:06:43: Zehner drauf, sondern die warten ja auf Unternehmen, die wie auch immer Videos produzieren,

00:06:49: wo sie dann 100.000, 10.000 Euro draufsetzen, damit der Clip gespielt wird.

00:06:52: Wenn ich mich recht entsinne, kostet ein Tag bei TikTok, also wenn du TikTok

00:06:57: öffnest, dann hast du ja immer die erste Werbung.

00:07:00: Ich glaube, es war eine Viertelmillion, kann das sein? Ich habe da mal irgendwann eine Zahl gehört.

00:07:04: Ich habe es im Vergleich zu dir noch nicht so oft geschaltet, selber so eine Anzeige.

00:07:08: Ja, also wenn du diese erste Werbung haben möchtest, die ja den ganzen Tag dann

00:07:12: auf TikTok läuft und für alle zu sehen ist, da musst du richtig,

00:07:15: richtig Kohle für in die Hand nehmen, weil das natürlich viele Leute verwenden.

00:07:19: Und was eben auch existiert, dass man wie so ein Host ist.

00:07:23: Also ich habe ja zum Beispiel für die unabhängige Aufarbeitungskommission für

00:07:26: sexuellen Kindesmissbrauch auch Interviews geführt oder Reels gemacht,

00:07:30: wo ich halt Expertinnen oder Betroffene selber,

00:07:34: interviewe und auch das ist ja so eine Art, also da kommen dann auch im Endeffekt

00:07:38: Reels oder TikToks bei raus, wo ich auch mit Kooperations,

00:07:42: Account bin, also das wird auf beiden Accounts veröffentlicht und so kann das auch funktionieren.

00:07:49: Oder das ist aber sehr, sehr selten, dass man auch wirklich bei einer Formatentwicklung

00:07:53: mit wirkt oder so, aber das ist in der Regel nicht der Fall.

00:07:56: Die meisten Werbeverträge sind entweder, wie gesagt, Direkt oder indirekt auf dem eigenen Kanal.

00:08:00: Dann gibt es natürlich klassischerweise noch das Sponsoring.

00:08:02: Also wo eine Firma wirklich sagt, du bist unser Gesicht. Und dann ist man, wie nennt man das heute?

00:08:07: Markenbotschafter. Markenbotschafter. Ja, genau. Das hatte ich jetzt in meinem

00:08:10: Leben noch nicht. Aber...

00:08:12: Ich auch noch nicht. Auch zu dieser Frage kommen wir noch.

00:08:17: Der zweite Punkt, wie man Geld verdienen kann, ist eben, wie gesagt,

00:08:21: dass die Plattformen selber Geld zahlen.

00:08:22: Das geht ganz direkt, wie beispielsweise

00:08:26: bei TikTok, da gibt es das Creator-Programm, heißt es glaube ich.

00:08:30: Und also bei mir ist es so, dass die pro 1000 Aufrufe so 40 bis 50 Cent zahlen.

00:08:36: Und wenn man das jetzt mal durchrechnet, also einfach mal jetzt mal einen fiktiven

00:08:39: Account nimmt, ich mache nicht so oft Videos, du machst ungefähr diese Videos.

00:08:42: Und wir nehmen mal an, du machst alle drei Tage ein Video und jedes dieser Videos

00:08:46: wird im Schnitt 50.000 Mal gesehen, was ein ziemlich stabiler Schnitt wäre.

00:08:51: Also wir wissen, dass bei TikTok das ja krass schwang. Das ist nicht mein Schnitt.

00:08:53: Also das ist nicht mein Schnitt, das ist nicht dein Schnitt,

00:08:56: das ist definitiv nicht unser Schnitt und wir machen das schon eine ganze Weile.

00:08:59: Aber ich nehme es trotzdem mal an, alle drei Tage ein Video,

00:09:01: das sind zehn Videos pro Monat, 50.000 Aufrufe und man nimmt jetzt nicht,

00:09:08: also wenn man jetzt zwischen 14 und 50 Cent hat, sagt man mal 45 Cent,

00:09:11: dann wären wir im Monat bei.

00:09:12: Und 225 Euro, das ist natürlich Taschengeld.

00:09:16: Also gemessen an dem Aufwand, den es dauert, um 10 Videos von der Qualität zu

00:09:20: produzieren, die dann auch immer 50.000 Mal gesehen werden. Das werden alle

00:09:24: Leute wissen, die Content machen.

00:09:26: Das ist gar nichts. Und vor allem ist es ja so, es werden ja nicht alle 50.000

00:09:30: Views gezählt. Nein, nein, nein.

00:09:32: Sondern es zählen unique Views. Also wenn jemand das Video zum Beispiel dreimal

00:09:37: guckt oder dreimal durchlaufen lässt im Loop, dann zählt das alles ein View.

00:09:41: Oder wenn jemand, glaube ich, unter drei Sekunden wegswipet,

00:09:44: dann zählt das auch nicht da rein. Es zählt dann als View.

00:09:49: Auf dein Video, aber es zählt nicht für dieses Creator-Programm.

00:09:54: Also du kannst, glaube ich, schon so ein Viertel bis ein Drittel,

00:09:56: kannst du locker wegstreichen. Mindestens.

00:09:58: Mindestens. Also in meiner Erfahrung ist es so, dass ein großer,

00:10:02: also nicht ein Großteil, aber ein großer Teil der Views disqualifiziert wird,

00:10:07: weil sie eben nicht diese sehr spezifischen Kriterien erfüllen.

00:10:11: Also zum Beispiel auch, wenn... Auch bestimmte Arten von Content gehen raus,

00:10:15: auch keine Stitches. Ja.

00:10:17: Echt? Ja. Okay. Das wusste ich nicht. Ah, nee, nicht Stitches, sorry, Duets.

00:10:21: Also, wenn zwei Videos gleichzeitig laufen, die zählen auch nicht mit rein,

00:10:25: mach ich ja auch nicht, aber die zählen auch nicht und bestimmte Arten von Content halt nicht.

00:10:29: Und es muss über eine Minute haben, das Video. Also, du kannst nicht nur Kurzvideos machen.

00:10:34: Also, ja, genau. Das ist ein so vernachlässigbarer Teil von Einnahmen,

00:10:40: dass ich aktuell überhaupt nicht weiß, wie viel Geld ich darüber verdiene.

00:10:43: Ich rufe das einmal im Jahr ab und dann war's das.

00:10:46: Und das sind dann irgendwie, keine Ahnung, ein paar hundert Euro,

00:10:49: also für ein ganzes Jahr. Ja, genau, also ein paar hundert Euro im Jahr.

00:10:52: Die müssen wir noch versteuern. Ungefähr gut.

00:10:55: So, dann gibt es YouTube, die auch direkt auszahlen pro View.

00:11:01: Ich kann das nicht in Anspruch nehmen, weil ich irgendwie auch einfach zu klein

00:11:04: bin und Shorts haben da auch nochmal eine etwas strengere Richtlinie.

00:11:09: Ich bin da über der Länge meistens drüber.

00:11:12: Deswegen habe ich das noch nicht monetarisiert. Du weißt ja jetzt,

00:11:14: wie es bei längeren Videos ist. Hast du da irgendwie Zahlen?

00:11:17: Also was kriegt man so für 1000 Aufrufe?

00:11:20: Das kann ich gar nicht sagen. Also wir haben jetzt mit dem Clip-Kanal von Heißer

00:11:23: Papa, also von den Twitch-Streams von Ole Niemann und mir, da haben wir noch

00:11:30: keine Auszahlung bekommen.

00:11:32: Das ist ein ewiger Prozess, sich da überhaupt in dieses Creator-Programm zu fuchsen.

00:11:36: Irgendwas von 1,50 so die Ecke gehört, also schon deutlich mehr als...

00:11:40: Das kann tatsächlich sein, wie gesagt, wir haben da noch kein Geld gesehen,

00:11:44: aber ich würde sagen, das ist auch ein Sonderfall, weil wir da ja Clips aus

00:11:49: längeren Twitch-Streams hochladen und wir eigentlich da gar keine...

00:12:08: Das sind natürlich qualitativ hochwertigere Videos, die Leute auch länger an

00:12:11: diese Plattform binden, was für YouTube natürlich total super ist.

00:12:14: Deswegen werden die auch etwas anders vergütet, aber bei Shorts,

00:12:17: ja, ist auch mehr, aber wie gesagt, reich wird man davon auch nicht.

00:12:20: Und wie gesagt, auch in meinem Fall, ich kann das nicht in dieser Weise monetarisieren.

00:12:24: Und ich weiß auch, dass Spotify sehr, sehr gut zahlt, aber auch nur,

00:12:28: also bei Podcasts, aber nur zur Bedingung werden die Podcasts bezahlt, die Videos hochladen.

00:12:34: Also du musst dann auf Spotify dieses Video auch hochladen, verknüpfen oder

00:12:38: den Podcast auf Spotify hosten, damit du entsprechend auch diese Einnahmen bekommst.

00:12:43: Das ist bei uns nicht der Fall. Wir haben das nicht auf Spotify gehostet,

00:12:47: unseren Podcast und wir machen auch keinen Videopodcast,

00:12:49: sondern wir hosten den bei Marktführer bei Podigy und die bieten dann auch ab

00:12:53: einer gewissen Größe, die wir jetzt auch langsam erreicht haben,

00:12:56: also man muss jetzt nicht so wahnsinnig riesig sein, auch Werbung an.

00:12:59: Und da würden wir jetzt, wenn wir jetzt Werbung schalten würden,

00:13:01: was wir wahrscheinlich auch die nächste Zeit mal tun werden,

00:13:03: einfach um zum Beispiel die Kosten für das Hosting zu decken,

00:13:06: die sind jetzt nicht so crazy hoch, aber warum auch nicht,

00:13:09: wären wir jetzt, glaube ich, bei 60 bis 70 Euro im Monat. Also geteilt durch 2, 30 Euro.

00:13:15: Da können wir uns im Maccas auch mal mehr als uns Happy Meal gönnen, würde ich sagen.

00:13:20: Insta zahlt gar nichts. Apple Podcast zahlt gar nichts.

00:13:24: Und damit sind eigentlich die größten Plattformen, YouTube, TikTok,

00:13:28: Spotify, Insta und Apple Podcasts durch. Der Rest ist völlig irrelevant.

00:13:33: Das wäre also das, was an direkten Auszahlungen erfolgt.

00:13:38: Also wie gesagt, ich kann, wenn wir jetzt noch Werbung schalten würden bei aufrechte

00:13:41: Demokraten, könnte ich im Monat ja schon mit direkten Auszahlungen vielleicht

00:13:48: auch so 85 Euro verdienen. 30 bis 50 Euro.

00:13:51: Naja, das ist schon, also 80 Euro im Monat, da ist natürlich.

00:13:55: 80 Euro haben oder nicht haben ist schon 160 Euro Unterschied.

00:13:59: Ja, so nämlich. Muss ja immer aufs Jahr rechnen. Richtig. 80 Euro mal 12,

00:14:04: da bist du gleich beim Tauiger. So nämlich.

00:14:07: Gut, aber es gibt ja nicht nur die direkten Auszahlungen oder die Kooperationen,

00:14:12: es gibt natürlich auch diese indirekten Aufträge, die dann kommen,

00:14:17: zum Beispiel wenn man Beiträge schreibt,

00:14:20: also zum Beispiel in Tageszeitungen und da wird man reich für.

00:14:25: Also pro Artikel würde ich sagen so zwischen 100 und 250 ist glaube ich so relativ

00:14:30: normal, wenn man jetzt nicht irgendwie Alpha-Journalistin ist.

00:14:35: Also das waren ja so die Beträge, die ich bisher bekommen habe.

00:14:37: Also ich schreibe jetzt auch sehr, sehr seltene Beiträge. Also ich habe schon

00:14:40: mal für einen Gastbeitrag 300 Euro bekommen. Oh krass, ja.

00:14:44: Ich weiß gar nicht, wohin mit dem Geld. Das ist crazy.

00:14:48: Und bei Bühnenshows, die ich jetzt auch öfter mache oder du auch,

00:14:51: ja, du bist ja auch ständig auf irgendwelchen Panels.

00:14:54: Also, wenn das jetzt nicht irgendwelche, weiß ich nicht, super nischigen Splittergruppen

00:15:01: sind, dann nehme ich pro Auftritt so, ich sag mal, irgendwas zwischen 500 und 1200 Euro.

00:15:08: Das kommt mir immer auf die Orga an und so. Klar, wenn es irgendwie kleinere,

00:15:11: linkere Organisationen sind, dann eher natürlich nach unten und bei etwas größeren

00:15:17: Aufträgen, dann versuche ich schon, dass ich einfach an die 1000 komme oder 1000 bis 1200.

00:15:22: Mehr ist in der Regel auch nicht drin, weil das auch oft Kultureinrichtungen

00:15:25: oder so sind und da haben die auch einfach Budgetgrenzen.

00:15:28: Und dafür nicht vergessen, auch wenn natürlich 1000 Euro an einem Abend auf

00:15:31: einem Panel für eine Stunde sitzen, super hochwertig.

00:15:33: Leicht verdientes Geld in dem Sinne ist, hat das immer damit zu tun,

00:15:37: man muss eine Anfahrt machen, eine Übernachtung und eine Rückfahrt.

00:15:40: Also man ist eigentlich immer eineinhalb Tage unterwegs.

00:15:43: Natürlich bereite ich mich auch vor auf solche Dinge.

00:15:47: Und unterwegs sein heißt auch unterwegs essen. Das heißt, du hast auch andere

00:15:51: Verpflegungs- und Übernachtungskosten und so weiter, die dann mit da einfließen

00:15:56: müssen. Das Hotel wird meistens übernommen, aber auch nicht immer.

00:15:59: Also manchmal, das kommt ein bisschen auf die Verhandlungsmasse an.

00:16:03: Tja und dann ist halt die Frage, wo liegt jetzt eigentlich das große Geld?

00:16:07: Denn so groß ist es nicht.

00:16:09: Also wenn ich jetzt wirklich 40, 50 Veranstaltungen mache und dann noch abziehe,

00:16:16: dann mache ich halt irgendwie Vorsteuern 30.000 Euro im Jahr.

00:16:19: Gut, das ist gemessen einem deutschen Medianeinkommen von 52.500 Euro ungefähr

00:16:24: pro Jahr auf eine Vollzeitstelle.

00:16:27: Also noch deutlich unter dem, was man verdienen müsste, damit man irgendwie

00:16:32: zu einem normalen Mittelstand gehört.

00:16:36: Deswegen, also ja, wo liegt das große Geld? Das große Geld liegt meistens bei den Leuten selber.

00:16:42: Also was immer geht, ist über Spenden, also ob es das PayPal ist oder Konto

00:16:47: oder Direktüberweisung.

00:16:48: Oder ob das Abonnements sind auf Study, Co-Fi, Patreon. Da gibt es ja ein paar

00:16:52: Plattformen, wo du dann verschiedene Creatorinnen und Unterstützen kannst.

00:16:55: Oder es gibt Plattform-Payments, also dass du auf den Plattformen was guckst

00:16:58: und dann diese In-Plattform-Währungen bezahlst.

00:17:02: Bei Twitch sind das Subs oder diese Abos, die man dann monatlich abschließt,

00:17:07: um eben den Kanal zu unterstützen.

00:17:09: Oder bei TikToks in Lives kannst du diese Geschenke schenken und dann wird ein

00:17:13: kleiner Obolus, der manchmal gar nicht so klein ist, abgezogen.

00:17:17: Einfach vom TikTok selber. Und dann kriegen die CreatorInnen den Rest.

00:17:22: Kann man sagen, das ist auf jeden Fall gut, aber man braucht natürlich auch

00:17:25: eine gewisse Reichweite, um das zu machen.

00:17:27: Und da ich jetzt weder auf Twitch noch auf TikTok bin, ich habe zwar auch Study

00:17:30: und so weiter, aber das ist vernachlässigbar.

00:17:33: Ich habe das mit meinem Solo-Podcast ein bisschen mehr beworben,

00:17:35: aber ich konnte den nicht so aufrechterhalten.

00:17:37: Deswegen habe ich das eigentlich alles wieder geschlossen, soweit. Aber gut.

00:17:42: Achso, ja, wichtiger Punkt noch. Buchverträge. Das ist ja auch immer so ein Punkt.

00:17:46: Durch Buchverträge wird man natürlich extrem reich. Wir wissen ja alle,

00:17:50: in Deutschland wird wahnsinnig viel gelesen.

00:17:52: Vor allem feministische, linke, queere Sachbücher. Ja, das ist wirklich,

00:17:56: da jagt ein Bestseller den Nächsten.

00:17:59: Wenn man jetzt nicht gerade Frank

00:18:01: Schätzing oder von mir aus auch Sophie Passmann heißt. Oder Caro Wahl.

00:18:04: Oder Caro Wahl, dann ist Bücherschreiben wahrscheinlich der schlecht bezahlteste

00:18:08: Job, den man sich überhaupt vorstellen kann.

00:18:09: Also wenn ich die Arbeit, die ich in das Buch reingeschickt habe,

00:18:11: auf den Lohn umrechne, was den Risikovorschuss geht, den mein Verlag mir bezahlt

00:18:16: hat und ich bin in einer Gruppe von Autorinnen, die sich über ihre,

00:18:20: Also Gelder austauschen und was sie so nehmen für eine Lesung,

00:18:24: was sie so kriegen für ihre Bücher, bin ich eigentlich in einem ganz guten Mittelfeld.

00:18:28: Und das wäre trotzdem weit, weit, weit unter Mindestlohn. Das will ich gar nicht

00:18:31: irgendwie, das ist gar nicht jetzt böse gemeint oder so.

00:18:33: Das ist einfach die Realität. Also wenn du halt in einem Markt aktiv bist, wie dem Büchermarkt,

00:18:39: wo zunehmend der gesamte Mittelbau wegbricht und meistens nur noch sehr,

00:18:46: sehr wenige Bücher, sehr, sehr viele Verkäufe erzielt werden und dann kommt

00:18:49: lange gar nichts mehr und dann überhaupt nichts mehr, ja, dann ist es halt einfach so.

00:18:54: Da gibt es nicht viel zu holen.

00:18:59: Und ja, also was bleibt dann noch übrig?

00:19:03: Kooperationen bleiben natürlich übrig mit Firmen, aber die müssen ja auch erst mal kommen.

00:19:06: Und klar, also ich nehme für ein Video meistens so, ich sag mal,

00:19:11: eineinhalb bis zweieinhalbtausend Euro.

00:19:13: Das ist so ungefähr das, was bei meiner Größe, was ich für angemessen halte.

00:19:16: Und natürlich ist es geil, wenn ich ein Video aufnehme, zack,

00:19:19: irgendwie zwei, drei Absätze und dann habe ich mit einem Nachmittag Arbeit so

00:19:23: viel verdient, wie ich, weiß ich nicht, wie lange Leute einen Monat verdienen. Ja, das ist geil.

00:19:28: Aber dafür müssen Unternehmen auch kommen, die auch zu einem passen.

00:19:32: Und wo kommen denn Unternehmen hin? Zu Leuten, die politischen Content machen? Sehr schwierig.

00:19:37: Zu Leuten, die linken politischen Content machen? Sehr, sehr, sehr schwierig.

00:19:41: Und auch Queer-Feminismus, was jetzt so ein bisschen meine Schlagrichtung ist,

00:19:44: wissen wir auch, waren die letzten Jahre natürlich immer mit CSD und so weiter.

00:19:48: Und die Unternehmen wollten alle divers sein. Das ging natürlich gut.

00:19:51: Aber let's be honest, also die Zeiten sind auch definitiv rum.

00:19:54: Also jetzt nicht von Queerfeminismus, da glaube ich ist noch einiges zu holen.

00:19:57: Aber von kommerziell. Aber so kommerziell.

00:20:00: Also ich hatte im letzten Jahr zehn Anfragen von Unternehmen.

00:20:04: Zehn. Und von denen waren, also habe ich zwei, waren so, wie gesagt,

00:20:08: die Kommission für, also die unabhängige Aufwertungskommission für sexuellen

00:20:11: Kindesmissbrauch und für die Rosa Lux habe ich noch was gemacht.

00:20:15: Ich glaube, das waren die beiden. Und dann war es halt noch zwei Unternehmen.

00:20:19: Kann man auch im Kanal noch sehen. Das war Hinge und die Tomorrow Bank und das war's.

00:20:26: Also ein nachhaltiger Bankinganbieter und eine Dating-Plattform,

00:20:28: die so einen LGBTQ-Bericht gemacht haben. So, das war's.

00:20:33: Davon kann kein Mensch leben. Also wirklich, es ist vollkommen absurd.

00:20:38: Und deswegen gehe ich ja auch einer Lohnarbeit nach. Ich mache ja auch irgendwo

00:20:42: ziemlich gerne auch IT-Systemadministrationen.

00:20:44: Und ich habe euch ja schon hier im Podcast auch gequält mit dem ein oder anderen

00:20:48: IT-Thema, was mir so auf dem Herzen lag und liegt.

00:20:51: Aber Joe Rogan ist halt einfach nicht das Maß aller Dinge.

00:20:56: Und ich glaube, dass diese Forschung davon, dass... Du weißt so Joe Rogan?

00:21:00: Naja, Joe Rogan als Podcaster, der halt wirklich von Millionen für Spotify gekauft wird. So diese Art.

00:21:08: Da gehen Leute wirklich der Illusion auf den Leim, dass Reichweite gleich Geld bedeutet.

00:21:14: Also wenn es so einfach wäre, dann wären Dinge deutlich besser.

00:21:18: Aber es ist eben nicht so einfach. Also es ist wirklich nicht so einfach und

00:21:21: wenn dann sich gegenseitig vorgeworfen wird,

00:21:25: dass wir uns jetzt irgendwie Bühnen wegnehmen und marginalisierten Stimmen Raum

00:21:31: geben sollten und so weiter,

00:21:33: also dann kann ich das zwar ein Stück weit verstehen, weil natürlich,

00:21:36: weiß ich nicht, nicht weiße Personen, weiblich gelesene Personen,

00:21:41: rassifizierte Personen und so weiter, haben ja deutlich schlechtere Karten.

00:21:46: Also die kriegen noch weniger Aufträge und noch weniger Geld,

00:21:49: aber Geld kriegen wir eigentlich alle nicht.

00:21:51: Und wenn man sich dann gegenseitig die ganze Zeit vorwirft, als ob das eine

00:21:57: existenzsichernde Einnahmequelle wäre,

00:22:00: dann hat man wirklich das Gefühl, nee, das ist doch Symptom eines innerlinken

00:22:05: Verteilungskampfes, der vollkommen an der realen Ungleichverteilung,

00:22:09: die wirklich zu problematisieren ist, vorbeigeht.

00:22:12: Und das macht mich manchmal wütend natürlich, aber dann denke ich mir auch wieder,

00:22:16: ja Leute wissen es ja auch nicht und deswegen ist mir auch besonders wichtig,

00:22:19: das mal in einem Podcast wenigstens mal aufzudröseln, was es bedeutet,

00:22:22: wenn wir beide, die irgendwie 150.000 Leute auf unseren Kanälen zusammengenommen

00:22:27: vereinen, was das eigentlich bedeutet.

00:22:31: Und ich möchte jetzt hier nicht zu so einer rührseligen Einheit irgendwie aufrufen.

00:22:36: Also jetzt zu sagen, ja, wir müssen irgendwie alle zusammenstehen und so weiter.

00:22:39: Aber wenn es jetzt darum geht, wer welches Geld irgendwie kriegt,

00:22:44: in dieser sehr, sehr, sehr kleinen Domäne von politischer Publizistik,

00:22:49: vor allem wenn es irgendwie im weitesten Sinne um linke und progressive Inhalte

00:22:52: geht, dann nehme ich jetzt wirklich alle mit dabei.

00:22:53: Also das können die spießigsten Linkslips sein, das können die verbohrtesten

00:22:59: Antideutschen sein, also autoritär bis zum Gettner, ist mir völlig egal.

00:23:02: Ich teile ihre Inhalte nicht, ich teile ihre Haltungen nicht,

00:23:05: ich sehe sie aber trotzdem in einem ähnlichen Feld, da ist kommerziell nichts

00:23:09: zu holen. Und deswegen ist das einfach ein Verteilungskampf an der falschen Stelle.

00:23:15: Leute machen politischen Content, nicht für die Kohle.

00:23:20: Und wenn man mir jetzt so durch die Blume sagt, ich bin eigentlich nur ein Grifter,

00:23:24: weil ich als männlich gelesene Person feministische Themen anspreche und deswegen

00:23:28: das mehr zieht als bei Frauen, was ich übrigens bezweifeln würde.

00:23:32: Also ich, um das jetzt irgendwie jetzt heroisch zu stilisieren,

00:23:36: aber ich muss mich doch vergleichsweise sehr oft dafür rechtfertigen,

00:23:39: dass ich ein Schnurrbart trage und mich zu feministischen Themen äußere.

00:23:42: Und die größten feministischen Accounts gehören nicht Typen.

00:23:44: So, hatten wir auch schon mal eine Folge gemacht über linke Influencer oder

00:23:48: linke Männer im Feminismus. Das ist eine meiner Lieblingsfolgen,

00:23:51: die mag ich sehr gerne. Dankeschön.

00:23:53: Ja, dann sollten Leute, wenn sie glauben, dass das so ein Grifting-Move ist,

00:23:58: dringend rausgehen und Gras anfassen.

00:24:00: Also wirklich Gras anfassen im Sinne von rausgehen, irgendwas berühren,

00:24:05: sich vergegenwärtigen, dass Internetdiskurse oder auch Internetlikes nicht sofort

00:24:09: bare Münze bedeuten, also im wortwörtlichsten Sinne Geld bedeuten.

00:24:13: Man könnte vielleicht auch mal mit Leuten reden, die fragen,

00:24:16: was sie so verdienen, vielleicht auch mal überlegen, wie könnte man eigentlich

00:24:19: auch einen Arbeitskampf anders organisieren für eine publizistische linke Bevölkerung.

00:24:25: Die halt im Internet aktiv ist. Und wie gesagt, auch bei Gewerkschaften.

00:24:28: Ich bin ja nicht dafür, dass jetzt eine Gewerkschaft sagt, nee,

00:24:31: also der Arbeiter hat jetzt die politische Einstellung, das geht auch nicht,

00:24:34: der Arbeiter hat die politische Einstellung, das geht auch nicht,

00:24:35: sondern die Arbeiter schließen sich zusammen, weil sie ein gemeinsames Interesse haben,

00:24:40: um für einen besseren Lohn zu arbeiten.

00:24:42: Und ich bin, es hat ein großes Interesse daran, dass man in einem publizistischen

00:24:48: Spektrum auch diese Arbeit leistet und eigentlich guckt, wie kann man sich zusammen organisieren.

00:24:52: Und da geht es halt nicht nur um, ja, wie sind unsere jeweiligen politischen

00:24:56: Positionen, sondern was liefern wir alle diesen Plattformen und was geben sie

00:25:01: eigentlich davon zurück?

00:25:02: Und auf welche Weise? Und das ist doch die viel dringendere Frage, wie ich finde.

00:25:07: Du hast heute oder von ein paar Tagen hast du einen Artikel im Freitag geschrieben,

00:25:13: der auch schon das Thema behandelt.

00:25:14: Der kam am Freitag online, also letzten Freitag, und der wird jetzt auch nochmal

00:25:17: als Sharepick auf Instagram so gut teilt, aber wahrscheinlich erst,

00:25:20: wenn die Folge draußen ist.

00:25:21: Da schreibst du auch konkret, wie viel du im letzten Jahr verdient hast, oder? Ja.

00:25:24: Willst du es hier nochmal den Leuten mitteilen? Ich habe meine Steuern nochmal ausgesucht.

00:25:28: Ich glaube, das waren 35.000 Euro miteinander publizistischen Tätigkeit.

00:25:32: Genau, also abzüglich der Ausgaben, also wirklich mit Buchverträgen,

00:25:37: Kooperationen, Veranstaltungen und so weiter, aber noch vor Steuer.

00:25:40: Also ich müsste das noch alles noch gucken. Und das ist halt ein Betrag, das ist natürlich toll.

00:25:46: Andererseits muss ich aber auch sagen, dass wir ja auch zum Beispiel Beträge

00:25:51: für Reels abrufen, irgendwie 2000 Euro oder auf ein Panel gehen,

00:25:54: 4000 Euro, weil wir ja auch schon seit Jahren Content machen und zwar kostenlos.

00:25:58: Beziehungsweise die unaufhörliche Produktion von kostenlosem Content ist die

00:26:02: Bedingung dafür, dass wir überhaupt Kooperationen machen können,

00:26:05: um ab und zu auch mal beteilte Sachen zu machen.

00:26:08: Also das ist ja immer so eine Abwägungsfrage. Ich meine, ich mache das seit...

00:26:12: Ich mache seit fünf Jahren Content, mehr oder weniger regelmäßig.

00:26:17: Also ich hatte mal so ein halbes Jahr irgendwie Pause, aber das ist auch schon

00:26:21: wieder vier Jahre her oder so.

00:26:23: Also seit fünf Jahren mache ich das. Relativ durchgegangen, denke ich.

00:26:27: Genau, und ich habe im vergangenen Jahr durch meine ganze publizistische Tätigkeit

00:26:33: so ein bisschen über 20.000 Euro verdient.

00:26:36: Ich habe im Jahr davor so knapp über 10.000 Euro verdient damit.

00:26:42: Und in den drei Jahren davor 0,0.

00:26:46: Das heißt, ich habe drei Jahre wahnsinnig viel Arbeit da reingesteckt.

00:26:51: Für umme. Für gar nichts.

00:26:55: Es ist wirklich viel Zeit, was man da reinsteckt. Also so, dir muss ich das

00:26:58: nicht erzählen, aber es ist einfach, es ist unfassbar viel Arbeit.

00:27:03: Also Videos sind richtig viel Arbeit und wenn man das über Jahre konstant macht,

00:27:07: vor allem neben allem anderen.

00:27:08: Also ich hatte ja noch ein Studium, ein Vollzeitstudium und einen Nebenjob,

00:27:13: weil ich, wie gesagt, kein Geld mit meiner Influencer-Tätigkeit verdient habe.

00:27:16: Und du willst ja auch kaum glauben, es gibt ja auch noch sowas wie ein Privat-

00:27:19: oder Sozialleben. Tatsächlich, tatsächlich so.

00:27:22: Und wenn ich diese Zeit auf diese in den letzten zwei Jahren halt,

00:27:27: keine Ahnung, 30.000 Euro runterrechne, dann ist das also keine Ahnung,

00:27:31: weit, weit, weit, weit, weit unter Mindestlohn.

00:27:34: Und ganz kurz, das ist ja nicht nur die Produktion, also bei der Produktion

00:27:37: ist ja auch klar, Content CreatorInnen machen ja alles.

00:27:40: Die machen Licht, die machen Ton, die machen Schnitt, die machen Skript,

00:27:43: die machen Recherche, die sind das Gesicht vor der Kamera.

00:27:45: Wenn du jetzt im öffentlichen Rundfunk irgendwie Formate machst,

00:27:47: da kriegst du ja, hast du eine Redaktion, die dir auch zuarbeiten kann Und dann

00:27:50: bist du teilweise wirklich nur Sprechpuppe, die irgendwas halt sagt und Schnitt

00:27:54: und Ton, den ganzen Kram und Technik machen auch alle anderen.

00:27:56: Machen wir alles selber.

00:27:57: Und ganz bedeutender Punkt ist Community-Pflege.

00:28:00: Also Nachrichten beantworten, Kommentare, sich selber zu bewerben,

00:28:05: also wenn es eine Veranstaltung ist, irgendwelche Plakate zu machen,

00:28:08: die Storys zu posten, Leute abzudaten, Sachen richtig zu stellen.

00:28:11: Sich im Internet beleidigen lassen von Leuten.

00:28:13: Sich im Internet beleidigen lassen und dann stundenlange Gespräche mit anderen

00:28:15: Leuten darüber führen, also Privatgespräche führen, um dann damit einigermaßen

00:28:19: irgendwie auch klar zu kommen, weil es schon manchmal auch echt treffen kann.

00:28:22: Das ist ein bisschen der Preis dafür, ich sehe das, aber das ist schon rau so.

00:28:27: Und ich meine, dieser Grifter-Vorwurf, also dass man die Sachen,

00:28:31: die man macht, also nur für Geld macht, das ist so absurd.

00:28:37: Es ist so absurd auf so vielen Ebenen, weil es ist einfach nicht viel Geld drin.

00:28:42: Es ist einfach nicht viel Geld drin.

00:28:44: Das erste Mal, dass ich durch meine publizistische Tätigkeit auch nur ansatzweise

00:28:49: irgendwie eine nette Menge an Geld sehe, ist, seitdem ich mit dem anderen Ole Twitch mache.

00:28:54: Und das ist Geld, was von den Leuten kommt, die uns zuschauen. Und zwar ganz direkt.

00:29:00: Wo Twitch noch die Hälfte von wegnimmt. Und das mache ich seit ungefähr zwei Monaten.

00:29:06: Davor fünf Jahre lang einfach richtig dürre Wüste. Die Menge an Arbeit, die man reinsteckt.

00:29:13: Und wenn dann Leute irgendwie aus so einem gewissen Spektrum irgendwie sagen,

00:29:18: man würde quasi griften und man würde,

00:29:21: damit das große Geld machen und bei mir kommt dann auch noch oft irgendwie dieser

00:29:25: Vorwurf hinzu von wegen, ja, ich war vor fünf Jahren mal Werkstudent bei der CDU,

00:29:30: und ich war mal Werkstudent beim Verband der Autoindustrie und ich habe auch

00:29:34: irgendwann mal ein Praktikum bei den Grünen im Bundestag gemacht und so.

00:29:37: Dann denke ich mir so, okay, ja, nichts davon ist irgendwas,

00:29:41: was ich verheimlichen würde.

00:29:42: Das steht ganz offen im Internet, steht in meinem LinkedIn, ich rede in Videos

00:29:45: darüber und es ist ein ziemlich großer Teil von meinem Content,

00:29:50: dass ich insbesondere am Anfang, also vor fünf Jahren gesagt habe, hey,

00:29:53: ich habe mich gerade frisch politisiert, ich habe mal bei der CDU gearbeitet,

00:29:58: ich habe da eben gerade gekündigt, das hier ist mein allererstes Video.

00:30:02: Und ich erkläre euch jetzt, warum ich bei der CDU gekündigt habe,

00:30:05: weil ich mich davon langsam distanziere.

00:30:08: Weil ich einfach in meiner Jugend sehr unpolitisch unterwegs war und dann so

00:30:13: in dieser werkschüttelnden Tätigkeit in der CDU meine Politisierung quasi begonnen hat.

00:30:18: Und de facto ist es ja so, dass ich in meiner politischen Wertung in den vergangenen

00:30:25: fünf, sechs Jahren kontinuierlich nach links gegangen bin.

00:30:29: Und dann denke ich mir so, dann bin ich aber ein wirklich richtig dummer Grifter.

00:30:32: Ein sehr dummer Grifter, wirklich.

00:30:34: Wenn es in die andere Richtung wäre. Ja, wenn ich als, keine Ahnung,

00:30:37: wenn ich als irgendwie Sozialist begonnen hätte und dann quasi als Taz-Redakteur

00:30:43: vielleicht und dann so langsam Richtung Welt.

00:30:46: So, und dann Welt und dann irgendwie Verband der Autoindustrie und irgendwann ist man bei Springer.

00:30:50: Soll es ja geben, solche Karrieren. Karrieren gibt es teilweise.

00:30:53: Dann würde ich sagen, gut, dann ist man einfach ein Grifter,

00:30:55: dann ist man einfach ein konservatives Arschloch und dann jagt man dem Geld

00:30:58: hinterher oder wird halt einfach rechtsradikal. So irgendwas davon, ja.

00:31:02: Aber mein Werdegang ist ja das

00:31:04: genaue Gegenteil. Also ich renne ja quasi kontinuierlich vor dem Geld weg.

00:31:07: Ich hätte mir eine goldene Nase machen können, wenn ich zum Beispiel einfach

00:31:11: keine Videos, keine Ahnung, über zum Beispiel einen gewissen Völkermord gemacht

00:31:14: hätte in den vergangenen zwei Jahren.

00:31:16: Also allein damit habe ich mir, glaube ich, sehr viele Kooperationen versaut.

00:31:21: Ja, auch Bühnenauftritte und so weiter.

00:31:24: Wir wurden kürzlich von einem Festival geghostet. Ich glaube,

00:31:26: wir haben uns eingeladen, weil die aufrechte Demokraten gelesen haben.

00:31:29: Und haben dann reingehört und waren so, oh Gott, oh Gott, oh Gott.

00:31:33: Weißt du, und dann, was ich halt besonders lachhaft finde, ist,

00:31:36: dass dieser Grifter-Vorwurf oft von Leuten kommt, die ja selber...

00:31:41: Total eigentlich die Meinung der herrschenden Klasse vertreten.

00:31:44: Also die selber total kompatibel mit einem bürgerlichen, auch konservativen,

00:31:49: von mir aus linksliberalen Medien- und Politikbetrieb haben.

00:31:53: Also die für bürgerliche Zeitungen schreiben, die nochmal irgendwie dafür rühren,

00:31:57: dass quasi Kanon Taurus für Ukraine und so.

00:31:59: Und die selber aber zu blöde sind, um zu griften.

00:32:03: Also die haben eine total grifttaugliche Meinung, nur die sind zu unfähig,

00:32:07: um es zu machen. Die sind so unfähig, ihre quasi der herrschenden Klasse dienliche

00:32:12: Meinung zu kommerzialisieren.

00:32:14: Ich glaube, wir könnten das so, aber wir haben halt einfach nicht die passende

00:32:19: Meinung dazu und wir haben zu viel Haltung,

00:32:21: um quasi uns diesem Betrieb irgendwie dienlich zu machen und dann quasi von

00:32:26: diesen Leuten zu hören, man würde griften und dann würde das große Geld machen.

00:32:30: Das ist wirklich der Gipfel der Lächerlichkeit.

00:32:33: Und ich möchte noch anfügen, dass natürlich, wenn Leute es schaffen und zum

00:32:40: Beispiel gerade über Twitch oder über direkte Einnahmen von Steady und so sehr,

00:32:45: sehr gut davon leben können und auch wirklich ein überdurchschnittlich hohes Einkommen haben,

00:32:49: ich gönne es ihnen in allermeisten Fällen. Ich gönne es ihnen wirklich.

00:32:53: Weil erstens, es sind Leute, die das ganz direkt bezahlen. Und wenn die Leute

00:32:55: das nicht mögen würden, dann wäre es das. Also es ist nicht irgendwie ein Konzerninteresse. Punkt eins.

00:33:00: Und Punkt zwei ist, wo bewegen sie sich denn?

00:33:03: Sie bewegen sich außerhalb eines institutionellen Rahmens als Selbstständige

00:33:08: in einem Feld, wo immer neue Leute hervorgebracht werden, wo du nicht irgendwie

00:33:13: festangestellt bist und dann, naja, deine paar Artikel in der Woche schreibst und fertig ist.

00:33:17: Ich will jetzt nicht damit sagen, dass Journalismus ein gut bezahltes Feld ist,

00:33:20: um Gottes Willen. Aber der Punkt ist.

00:33:23: Wenn du mal irgendwann raus bist, weil dein Gesicht verbraucht ist,

00:33:26: weil deine Meinung nicht mehr so geschätzt wird, weil dein Thema nicht mehr

00:33:28: so en vogue ist, dann bist du raus.

00:33:31: Und dann hast du de facto nicht viel.

00:33:34: Also klar kannst du dann gucken, dass du in irgendeiner Agentur und so weiter

00:33:36: anfängst, aber wir müssen ja gucken, wo wir bleiben.

00:33:39: Also wir kriegen ja ständig von der Bundesregierung gesagt, dass die Rente nicht ausreicht.

00:33:43: Und in der Tat, also unsere Renten sehen alle nicht gut aus,

00:33:48: wenn wir jetzt auf dem Rentenniveau bleiben wollen.

00:33:50: Was jetzt nicht bedeutet, dass wir irgendwie 60 Prozent oder so unseres Jahreseinkommens

00:33:56: verlieren und einfach nur noch irgendeine Basis und Grundrente kriegen,

00:33:59: also eigentlich in der Altersarmut landen, dann musst du halt einfach heute

00:34:02: ordentlich selber vorsorgen. Das ist einfach so.

00:34:05: Da kann man sich jetzt gegen sträuben und das irgendwie unsolidarisch und bescheuert finden.

00:34:09: Aber ich weiß nicht, ich finde an Armut auch nicht so besonders viel,

00:34:12: also an Arm sein nicht besonders viel solidarisch.

00:34:14: Ich muss Geld zurücklegen und ich muss Geld sparen und ich muss es anlegen.

00:34:19: Weil wenn ich es nicht anlege, dann reicht es vorne und hinten nicht.

00:34:22: Dann wird es von der Inflation einfach gefressen.

00:34:25: Und natürlich bin ich irgendwie dagegen und wäre froh, dass wir nicht in der

00:34:28: Altersversorgung über irgendwelche ETFs absichern müssen.

00:34:31: Aber es bleibt de facto mir in meiner jetzigen Situation nichts anderes übrig.

00:34:35: Ich kann nicht genug Geld verdienen, regulär oder regulär in der Rentenkasse

00:34:38: genug einzahlen, um momentan nicht in die Altersarmut zu rutschen. Das ist einfach so.

00:34:43: Aber wir als aufrechte Demokraten, wir kämpfen ja auch für eine Zukunft,

00:34:47: in der diese Probleme halt einfach kollektiv angegangen werden.

00:34:51: Toll, auf jeden Fall, um Gottes Willen.

00:34:52: Und ich lebe ja sowieso eigentlich in der konstanten Vorstellung,

00:34:55: also ich denke überhaupt nicht an meine Rente, also ist mir wirklich komplett egal,

00:34:59: weil ich quasi in der Vorstellung, nicht in der Vorstellung,

00:35:02: aber in der Gewissheit lebe, dass wir es schaffen bis dahin eine Gesellschaft zu schaffen,

00:35:08: vor uns zu haben, die sinnvoll organisiert ist und in der die Rentenprobleme

00:35:14: eben nicht dadurch gelöst werden, dass wir alle in irgendwelche ETFs investieren.

00:35:20: Das will ich gemeinsam mit dir hoffen. Die Hoffnung könnte einem fast entfahren,

00:35:27: wenn man das nächste Thema an sich anschaut.

00:35:30: Es klang jetzt schon fast wie ein Schlusswort, aber ich habe ja auch noch ein

00:35:32: Thema mitgebracht. Es ist.

00:35:35: Extrem interessant. Ich habe davon nichts mitbekommen. Ich bin sehr gespannt,

00:35:39: ob du irgendwas davon mitbekommen hast.

00:35:41: Mir wurde das zugetragen von einer guten Freundin und einer Zuhörerin,

00:35:47: die unseren Podcast hört.

00:35:49: Gerne auch zum Einschlafen. Das ist aber lieb gemeint.

00:35:53: Also das ist nicht, weil wir langweilig sind, sondern weil wir zu unserem Podcast

00:35:56: gut einschlafen können. Weil wir beruhigende Stimmen haben. Richtig.

00:35:59: Und was hat die gesagt? Sie hat mir erzählt von einer Geschichte,

00:36:03: die die TU Dresden betrifft. Ist dir das ein Begriff?

00:36:05: Also die TU Dresden ja als Uni, aber ich habe nichts von der Uni Dresden in

00:36:11: den letzten Jahren auch nur ansatzweise gelesen.

00:36:13: Also die TU Dresden ist tatsächlich die einzige Uni im ehemaligen Ostdeutschland,

00:36:20: die Teil vom Exzellenzcluster ist, also quasi eine Exzellenzuniversität.

00:36:25: Und da hat sich Folgendes zugetragen.

00:36:30: Also Anfang des Jahres kam anscheinend eine Anfrage von Elbit Systems an die

00:36:39: TU Dresden, genauer gesagt an die Fakultät für Verkehrswissenschaften.

00:36:44: Kennst du Elbit Systems? Natürlich nicht.

00:36:46: Elbit Systems ist eine Drohnenfirma mit Standort in Haifa, also in Israel.

00:36:55: Elbit Systems stellt unter anderem Kampfdrohnen her, die von dem Staat Israel

00:37:02: eingesetzt wurden bisher im Libanon, in Gaza und im Irankrieg.

00:37:09: Und die haben so ein kleines Problem gehabt, nämlich die Hermes 900 Drohne,

00:37:16: was eine Angriffsdrohne ist, die hatte so anscheinend Probleme beim Fliegen in niedriger Flughöhe.

00:37:24: Kann passieren. Also wir quasi als Multimillionäre, wir wissen so mit unserem

00:37:29: Privatjet, niedriger Flughöhe ist manchmal ein bisschen schwierig.

00:37:32: Und dieser Drohne ging es ähnlich.

00:37:35: Ich nicke verständnisvoll, richtig. Und die Elbit Systems Firma wollte diese

00:37:42: Probleme bei ihrer Hermes Drohne ausmerzen.

00:37:45: Und dafür sind sie an die TU Dresden gegangen und haben gesagt,

00:37:50: macht doch da mal ein paar Tests mit an eurer Fakultät für Verkehrswissenschaften

00:37:54: und schaut, was ihr da machen könnt und wir bieten euch Drittmittel an.

00:38:00: Was schätzt du so? Wie viel Elbit Systems für ihre prestigeträchtige Kampfdrohne

00:38:06: an Drittmittel zahlt an einer Exzellenz-Uni?

00:38:09: Och, ich würde sagen, so in einem niedrigen zweischlägen Millionenbereich kann das schon sein.

00:38:16: Also vielleicht, ich würde jetzt immer mal sagen, also ohne jetzt irgendwelche

00:38:19: Ahnung zu haben, wie viel doch diese Forschung kostet, aber als Drittmittel,

00:38:22: also wirklich als Bereitstellung für diese Forschung? Ja.

00:38:26: Vielleicht dann noch ein bisschen mehr, sagen wir mal 25 Millionen. Vielen Dank.

00:38:30: 30.000 Euro. Ach so!

00:38:34: 30.000 Euro. Ich dachte, die pumpen jetzt ein paar Millionen in die Uni rein.

00:38:37: Dann müssen da Leute anstellen und Sicherheitstests machen und so weiter.

00:38:42: 30.000 Euro sind gar nichts. Ach komm, nee.

00:38:46: 30.000 Euro sind ungefähr das, was ein unseriöser Linksfluencer namens David

00:38:50: Ressler in den vergangenen eineinhalb Jahren verdient hat.

00:38:54: Und Elbit Systems zahlt das für Tests an einer Kampfdrohne, an eine Exzellenz-Uni.

00:39:03: Für 30.000 Euro im öffentlichen Dienst.

00:39:06: Was kriegt man denn dafür? Da kriegt man wahrscheinlich nicht mal einen Kugelschreiber

00:39:08: dafür, weil ich meine, allein irgendwelche Doktorandenstellen...

00:39:12: Wollte ich gerade sagen, also wenn man jetzt nur sagt, ich habe jetzt bei diesen

00:39:14: dritten Mitteln auch diese ganze Ausstattung mitgekauft werden müssen oder so,

00:39:18: deswegen habe ich sofort den Millionenbereich angesetzt, aber wenn es jetzt

00:39:21: nur um Förderungen geht, was so Gehalt oder so angeht, wer soll denn darauf arbeiten?

00:39:27: Viertelstelle Doktorand oder was? für ein paar Jahre. Ja, also es ist de facto,

00:39:33: wahrscheinlich so eine Viertel- bis halbe Doktorandenstelle für ein Jahr.

00:39:38: Also das ist so 30.000 Euro.

00:39:41: Okay, und was ist mit dieser Anfrage passiert?

00:39:44: Und dann ist es ja so, dass bei solchen Anfragen oder prinzipiell bei allen

00:39:48: Anfragen gibt es eine Kommission für Verantwortung in der Wissenschaft, die darüber berät.

00:39:52: Also darf man diese Drittmittel annehmen, darf man als Forschung da quasi kooperieren

00:39:57: und diese Kommission an der TU Dresden hat fast geschlossen mit Nein votiert.

00:40:02: Also sie hat gesagt Nein, das ist offensichtlich eine Kampfdrohne,

00:40:06: die in schlimmste Kriegsverbrechen verwickelt war in den letzten zweieinhalb

00:40:09: Jahren, die aktuell eingesetzt wird im Libanon und im Iran, also von Israel. Ja.

00:40:16: Und natürlich können wir als TU Dresden nicht daran forschen. Offensichtlich.

00:40:21: Das Rektorat der TU Dresden hat die Annahme von diesem Antrag dennoch durchgepeitscht,

00:40:29: hat sich über diese Kommission hinweggesetzt und hat laut meinen Informationen

00:40:34: mutmaßlich NDAs ausgeteilt,

00:40:37: also Non-Disclosure Agreements.

00:40:40: Also schweige völlig schon. Und die Forschung wurde getätigt.

00:40:43: Oh krass. Wann war das? Anfang März. Okay.

00:40:49: Daraufhin ist ein Whistleblower, ein nicht weiter genannter,

00:40:54: anscheinend zur Sächsischen Zeitung gegangen und hat das Ganze gesteckt.

00:40:59: Daraufhin hat das Rektorat der TU Dresden die Kommission für Verantwortung in

00:41:05: der Wissenschaft aufgelöst und hat eine Anzeige gegen Unbekannt gestellt.

00:41:10: Ich würde sagen, die Wissenschaftsfreiheit bebt. Die wissen auf WLB. Und lebt.

00:41:16: Ich habe, wie gesagt, Teile von diesen Informationen habe ich von meiner guten

00:41:20: Freundin und der Zuhörerin, die ich schon genannt habe.

00:41:23: Und vom Studierendenrat der TU Dresden, die sich auch öffentlich dazu geäußert haben.

00:41:29: Und die eben dagegen opponiert haben, dass sich ein Rektorat da einfach nicht

00:41:36: nur gegen die Studierendenschaft durchsetzt, sondern über die Kommission für

00:41:39: Verantwortung in der Wissenschaft.

00:41:40: Wurden die auch schon aufgelöst? Und die dann, die Studierenden schafft,

00:41:43: ne, die noch nicht, aber die Kommission wurde de facto aufgelöst und es wurde,

00:41:48: wie gesagt, eine Anzeige gestellt, wegen quasi des Liegen von vertraulichen

00:41:52: Informationen und so weiter.

00:41:55: Und das ist einfach, also es ist so unfassbar, weil es ist aus vielerlei Hinsicht

00:42:01: irgendwie unfassbar. Erstens,

00:42:04: 30.000 Euro. Also wegen 30.000 Euro setzt man sich als Rektorat von einer wirklich

00:42:11: großen Uni über die eigene Kommission hinweg,

00:42:15: feuert die alle und geht ein riesiges Risiko ein,

00:42:21: weil man wegen der offensichtlichen Verwicklung oder der womöglichen Verwicklung

00:42:29: in schlimmste Kriegsverbrechen einen riesigen Skandal dann am Hals haben könnte.

00:42:33: Und Höfen hoffentlich jetzt am Hals hat, wegen 30.000 Euro.

00:42:38: Also es ist so unfassbar. Es ist so unfassbar.

00:42:43: Also ich meine, man kann ja mal nachschauen, was diese ganzen Unis an Fördergelder vom Bund bekommen.

00:42:47: Also das ist, 30.000 Euro sind lächerlich. In jeder Hinsicht.

00:42:53: Und ich hab dann auch so überlegt, warum machen die das? Also warum?

00:42:58: Also nahe liegt mir ja natürlich zu sagen, weil sie es wirklich für eine,

00:43:03: also jetzt vom Rektorat her, für eine wichtige Forschung erachten,

00:43:06: weil sie überhaupt nichts gegen militärische Forschung an Hochschulen haben, Punkt 1.

00:43:10: Und Punkt 2, weil sie die Kriegsführung der israelischen Regierung für eine

00:43:15: gerechtfertigte und wichtige halten. Ja, genau.

00:43:19: Aber ist diese ideologische Positionierung genug?

00:43:24: Also ökonomische Motive reichen doch nicht aus bei solchen Beträgen. Die reichen nicht aus.

00:43:31: Es könnte natürlich auch sein, dass Folgeaufträge kommen.

00:43:34: Also dass man eine Auftrag annimmt und dann erstmal einen Fuß in der Tür hat,

00:43:37: dass dann andere Firmen vielleicht kommen und auch entsprechend Geld dalassen.

00:43:40: Also es ist ja so, dass es der Forschung allgemein nicht gut geht.

00:43:45: Also allein in Berlin werden tausende Studierendenplätze gestrichen.

00:43:49: Also nicht nur Stellen, also irgendwelche wissenschaftliche Mitarbeiterstellen,

00:43:54: Doktorandenstellen, sondern einfach Studienplätze werden in Berlin gestrichen.

00:43:57: Man muss natürlich aber auch sagen, wir sind in einer Wirtschaftskrise und wir

00:44:00: können es uns nicht erlauben, in die Jugend zu investieren. Richtig, das ist schlimm.

00:44:04: Das ist auch die schlimmste Investition. Wie alle Studien gezeigt haben,

00:44:07: ist ein Euro, den in die Jugend investiert, ein verlorener Euro. Kriegt man nie wieder.

00:44:13: Das ist so blöde. Naja, auf jeden Fall. Und auch in Bildung zu investieren,

00:44:17: das ist ganz furchtbar. Also wenn ich mir anschaue oder mich daran erinnere,

00:44:21: was ich an der Schule in Köln neulich erlebt habe, mit diesem Schulleiter, der dann quasi, ne?

00:44:25: Also ich meine, dann muss man sich auch fragen, möchte man, dass diese Institution

00:44:29: und diese Person wirklich mehr Geld bekommen?

00:44:31: Also will man tatsächlich mehr Geld in die Bildung fördern, wenn das die Leute

00:44:34: sind, die das bekommen? Aber das ist nochmal eine andere Sache. Aber...

00:44:38: Die einzige Erklärung, die ich mir, also die einzige Erklärung ohne irgendwelche

00:44:44: Verschwörungstheorien für diese ganze Situation ist eigentlich,

00:44:48: dass die Forschung, also die militärische Forschung an Unis dadurch einfach

00:44:53: mit ganz viel Gewalt etabliert werden soll.

00:44:55: Also dass man quasi insoweit die Zeichen der Zeit liest und sagt,

00:45:00: die Forschung hat nichts mehr zu lachen, die nächsten Jahre werden noch schlimmer,

00:45:04: also die Kürzungen für die Forschung werden noch brutaler.

00:45:08: Die Unis werden noch viel weniger Geld bekommen. Das Einzige,

00:45:11: wo wir noch hier Geld holen können.

00:45:14: Und zwar nicht so knapp. Ja, also was heißt nicht so knapp? Also 30.000 Euro.

00:45:17: Das ist der Anfang, wie gesagt. Das ist der Anfang, ganz genau.

00:45:19: Und dadurch normalisiert man das und etabliert das, dass man sich als Unis und

00:45:24: auch als Exzellenz-Unis oder vor allem als Exzellenz-Unis sich quasi dem militärisch-industriellen

00:45:29: Komplex eigentlich dienlich macht und sagt, wir wollen...

00:45:33: Forschen für euch, ihr könnt zu uns kommen mit euren Aufträgen und selbst gegen

00:45:39: die größten ideologischen Hindernisse boxen wir das für euch durch,

00:45:46: gegen unsere Kommission, gegen unsere Studierendenschaft.

00:45:49: Weil Aufrüstung ist ein Standardvorteil. Ganz genau. Und jetzt gibt es hier

00:45:53: ein Zitat vom RCDS an der TU Dresden, also vom Ring christlich-demokratischer

00:45:58: Studierender oder Studenten. Ich glaube, die gendern jetzt weniger.

00:46:02: Aktuelle Konflikte wie der russische Angriffskrieg in der Ukraine oder der Iran-Krieg

00:46:07: zeigen, welch große Rolle Drohnen und Drohnenabwehr mittlerweile in militärischen

00:46:11: Auseinandersetzungen spielen.

00:46:13: Damit Deutschland auf diesem Gebiet nicht blank bleibt, müssen sich auch deutsche

00:46:16: Hochschulen an Drohnenforschung beteiligen können.

00:46:19: Wer solche Forschung grundsätzlich ausschließt, schwächt langfristig die Fähigkeit

00:46:23: Deutschlands auf sicherheitspolitische Herausforderungen angemessener zu reagieren.

00:46:28: Das sagt der RCDS und damit haben sie ja recht. Die haben recht.

00:46:31: Damit ist es 100% richtig, wenn große Universitäten in Deutschland militärische

00:46:37: Forschung auch für die bestialischsten Kriegsverbrechen durchführt,

00:46:40: dann ist das ein Standortvorteil.

00:46:42: Also dann ist es einfach gut. Dann bringt es Kohle, dann bringt es Aufträge,

00:46:46: dann macht das Deutschland wichtig,

00:46:48: dann hält das Deutschland weiterhin quasi mit seiner Ingenieurs-Expertise und

00:46:54: so weiter, hält das weiterhin quasi vom absteigenden Ast hoffentlich fern.

00:46:59: Und wir wissen ja aus der Geschichte, dass Die haben recht. nicht so viel schief

00:47:01: gehen kann, wenn die deutsche Rüstungsindustrie, das hat es gerade angekündigt,

00:47:05: dass sie Bereitschaft signalisiert haben, jetzt auch auf Rüstungsindustrie umzusteigen.

00:47:09: Einfach mal back to the roots. Boss, würde ich sagen, könnte auch nochmal gucken, was da noch geht.

00:47:13: Und die Unis einfach mitforschen. Ja, Porsche, VW, einfach noch BASF vielleicht.

00:47:19: Also einfach nochmal alle richtig we're getting the band back together.

00:47:23: Und ich würde sagen, die Unis sind

00:47:26: da ganz fleißig oder zeigen zeigen ihre Bereitschaft, da mitzuspielen.

00:47:31: Weil wenn man quasi zeigen kann, hey, kein Thema ist bei,

00:47:36: bei Studierenden oder bei jungen Menschen allgemein so unbeliebt wie Israel,

00:47:41: also wenn sich, wie wir sagen, viele junge Menschen auf eine Sache einigen können,

00:47:46: ist, dass man Israel nicht so geil findet, for obvious reasons.

00:47:49: Und wenn eine Uni quasi auch ausländischen Firmen oder auch inländischen Firmen

00:47:53: zeigen kann, hey, wir boxen eure bescheuerten Projekte, eure menschenfeindlichen

00:47:57: Kriegsverbrecherprojekte gegen unsere jungen Menschen und gegen die Studierenden durch,

00:48:03: dann ist das natürlich also ein ganz großer Standortvorteil.

00:48:06: So, und ich würde sagen, das ist quasi nur ein erster Ausläufer davon,

00:48:13: diese Geschichte von der TU Dresden,

00:48:16: die Studierenden da, also irgendeine Fachschaft, ich glaube sogar die von der

00:48:21: Fakultät, wo das eben durchgeführt wurde,

00:48:24: fordern quasi die Zivil, also dass eine Zivilklausel quasi konsequent durchgesetzt

00:48:29: wird, also dass eben keine militärische Forschung an dieser Uni stattfindet.

00:48:33: Und was natürlich zu wünschen wäre, aber wo man sich, glaube ich,

00:48:36: relativ sicher sein kann, dass der Weg in Deutschland dahin nicht geht in den nächsten Jahren.

00:48:43: Zumindest nicht unter diesen Regierungsverhältnissen. Zumindest nicht unter

00:48:45: diesen Regierungsverhältnissen. Und ich glaube tatsächlich nicht mal,

00:48:49: dass es nur in den Regierungsverhältnissen liegt, sondern eben auch an Leuten wie dem Rektorat da.

00:48:54: Also die auch ganz eigenmächtig. Ich glaube jetzt nicht, dass die irgendeine

00:48:57: Erweisung bekommen haben von der Landes- und der Bundesregierung.

00:49:00: Sondern die sind da ganz dabei. Also die sind genau wie der Schulleiter an dem

00:49:05: Gymnasium in Köln, der mich da unsan unterbrochen hat.

00:49:08: Also dem muss niemand sagen, was der zu sagen hat. Sondern der ist davon so

00:49:11: überzeugt. Der hat quasi die.

00:49:14: Nicht nur das Wohl der Schule und so sein eigenes Wohl und so weiter,

00:49:18: sondern auch quasi das Staatswohl haben diese Leute ja so verinnerlicht,

00:49:22: dass sie wissen, wenn wir hier weiterhin eine Rolle spielen wollen,

00:49:27: dann müssen wir einfach gegen gewisse Sachen vorgehen.

00:49:29: Und das ist unter anderem eine Meinungsäußerung, wie ich da in dieser Schule

00:49:33: getätigt habe, aber auch eine Haltung unter den Studierenden,

00:49:37: dass man sagt, man möchte sich bei diesen Kriegsverbrechen nicht beteiligen,

00:49:41: man möchte diese Forschung nicht haben und wenn Deutschland als Staat in den

00:49:46: nächsten Jahren irgendwas zu melden haben will,

00:49:49: dann sind solche Ansichten einfach Fehl am Platz.

00:49:52: Und das setzen die einfach ziemlich rigoros durch.

00:49:58: Und ich finde das eine ziemlich unfassbare Geschichte.

00:50:02: Und deswegen finde ich es sehr gut, dass du sie mitgebracht hast,

00:50:04: weil ich habe wirklich nichts davon mitbekommen. Ich habe auch nichts davon mitbekommen.

00:50:08: Das ist, weil wir nicht die Sächsische Allgemeine lesen.

00:50:11: Die Sächsische Zeitung. Oder die Sächsische Zeitung. Ja, ja.

00:50:15: Ja, verrückt. Warst du mal in Dresden? Ja, klar. Da Friends. Ah ja.

00:50:22: Aber es ist alles aus so einem künstlerischen Milieu. Ich war erst einmal in

00:50:25: Dresden, glaube ich, und das war in der Oper neulich mit Ole.

00:50:31: Gott, was hast du mit der Nummer geguckt? Gott, es war irgendwas von Richard Wagner.

00:50:36: Gott, bitte kreuzig mich nicht. Es war irgendein sechseinhalb Stunden Ding von

00:50:41: Richard Wagner. Es war nicht der Regen. Ja.

00:50:44: Kennst du dich damit? Nee, mit Wagner gar nicht. Kommt, geht nicht an mich ran. Sorry.

00:50:50: Nee, mir fällt es nicht ein. Du bringst es fürs nächste Mal mit. Ich werde euch updaten.

00:50:55: Ja, liebe Leute, Wir freuen uns sehr, dass ihr uns zuhört und wir freuen uns

00:51:00: noch mehr, wenn ihr anderen Menschen verratet, dass es diesen Podcast gibt,

00:51:04: weil ich glaube, die Mundpropaganda ist dann doch die wirkungsvollste Art der Werbung.

00:51:10: Von daher sagt doch einfach mal euren liebsten Menschen.

00:51:14: Fragt sie, ob sie aufrechte Demokraten sind und wenn nein, ob sie welche werden wollen.

00:51:18: Und weißt du, was wir jetzt beide machen? Was machen wir jetzt?

00:51:21: Wir gehen jetzt runter, öffnen den Ofen und werden das frisch gebackene Brot

00:51:25: in Empfang nehmen, was während unserer Podcast-Aufnahme krass bügte.

00:51:34: Danach fahren wir nach Mainz und danach habe ich einen Vortrag an der Uni,

00:51:38: wo ich wieder 250.000 Euro Honorar bekomme.

00:51:41: Um da auf jeden Fall klarzumachen, dass die Uni Mainz, sollten sich solche Kooperationen

00:51:45: anbahnen, doch bitte Nein sagen. Doch bitte Nein sagen.

00:51:48: Sie sollen doch einfach das Geld, was sie da für Drittmittel,

00:51:50: nee, sie sollen Ja sagen und die Drittmittel dann einfach an mich weitergeben,

00:51:54: damit ich auch mal so schöne Goldfelgen für mein Ferrari bekomme.

00:51:57: Und so haben wir nämlich wieder mal geschafft, dass wir zwei Themen unabhängig

00:52:00: von anderen mitbringen, die beide im weitesten Sinne um Kooperationen gehen und Geld verdienen.

00:52:05: Wann dürfen wir eigentlich mal an der Hermes 900 Drohne für Elbit Systems forschen?

00:52:09: Guck mal, du hast hier doch genug Platz, du wohnst auf dem Land.

00:52:12: In diesem Sinne, es war eine wunderschöne

00:52:14: Folge. Auf den Wiesen bei den Wildschweinen ist doch Platz genug.

00:52:17: So. Gut.

00:52:21: Der Ofen klingelt. Liebe Leute, bis zum nächsten Mal.

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